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Du weißt, wie mühsam es ist, komplexes Wissen an Menschen zu vermitteln, wenn Du ihr Vorwissen, ihre Erwartungen und ihre Denkwege nicht kennst.

Ein Staubsauger verändert nicht die Krümel.
Er verändert die Richtung der Bewegung.

Rhetorische Wissenskommunikation macht genau das: Sie bginnt nicht mit Informieren, Erklären und Argumentieren, sondern aktiviert das Denken. Sie nutzt Wissen, um Gehirne in den Saugmodus zu versetzen. So entstehen Neugier, Orientierung und Vertrauen. Jetzt werden Informationen anschlussfähig. Und daraus kann Wissen entstehen.

Schalten wir den Saugmodus im Kopf ein.

Warum passiert das immer wieder?

Dahinter steckt der MindGap – die Lücke zwischen dem, was in Deinem Kopf längst selbstverständlich ist, und dem, womit deine Gegenüber etwas anfangen können.

Das Tückische …

Das Tückische am MindGap: Du weißt nie, wie groß die Lücke ist. Vorwissen, kognitive Fähigkeiten und Erwartungen Deiner Gegenüber bleiben für Dich weitgehend unsichtbar. Genau wegen dieser Unberechenbarkeit gehören MindGaps – neben der Komplexität – zu den größten Herausforderungen der Wissenskommunikation.

MindGaps verschwinden nicht durch mehr Informationen oder bessere Erklärungen – auch nicht durch KI. Sie erfordern eine bessere Passung. Und ob etwas passt, entscheidet sich im Kopf Deiner Gegenüber.

Genau hier setzt rhetorische Wissenskommunikation an. Sie versucht nicht das Unmögliche, weder komplexes Wissen vollständig zu vermitteln noch die MindGaps aufzulösen. Rhetorische Wissenskommunikation schafft Bedingungen, unter denen Komplexität und MindGaps nicht zum Problem werden:

Sie gibt keine bereits fertigen Antworten. Sie lässt Fragen entstehen.
Sie erklärt nicht sofort. Sie gibt Orientierung.
Sie sendet nicht. Sie schafft Anschluss.

Wenn Du Wissen so verstehst, ist es nicht das, was Du kommunizierst. Wissen ist das, was im Kopf Deiner Gegenüber entsteht, weil sie nicht konsumieren, sondern denken.

Für eine rhetorische Wissenskommunikation
brauchst Du drei Voraussetzungen.

  • Kommunikationsbedingungen, die Dich und das Denken nicht ausbremsen.
  • Orientierung, um die Situation zu verstehen, zu steuern und um Wirkungen einschätzen zu können.
  • rhetorische Kompetenz, damit Du auch ohne fertiges Skript handlungsfähig bist und bleibst, wenn es anders kommt als geplant.
Bedingungen, damit Wissen entsteht

WiKoDesign

WiKoDesign gestaltet Formate. Viele Kommunikationsformate zwingen Dich dazu, Antworten zu geben, bevor überhaupt Fragen entstanden sind. Mit WiKoDesign schaffen wir gemeinsam Freiräume, damit Du Menschen neugierig machen, Fragen in ihren Köpfen entstehen lassen und gemeinsames Denken anstoßen kannst. Informationen werden nicht vorsorglich vermittelt, sondern sind genau dann verfügbar, wenn Menschen sie brauchen und nutzen können.

Orientierung für die Wissenskommunikation

WiKoMap

Die WiKoMap ist zum Lernen. Du erkennst, wo Wissen verloren geht, welche Dynamiken die Kommunikation bestimmen und welche Wirkmechanismen darüber entscheiden, ob Menschen verstehen, akzeptieren und lernen. So kannst Du Kommunikationsprozesse analysieren, bewusst entscheiden und Deine Kommunikation individuell gestalten – statt Dich auf fertige Lösungen zu verlassen.

Kompetenzen für die Wissenskommunikation

WiKoTraining

WiKoTraining macht dich rhetorisch fit für den entscheidenden Moment. Denn auch das beste Setting nimmt Dir die kommunikativen Entscheidungen im Moment nicht ab. Mit WiKoTraining lernst Du, auch bei Komplexität, Dynamik und Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben: Orientierung zu geben, Chancen zu erkennen und mit Deinem Wissen situationsgerecht zu kommunizieren. Du trainierst die Kompetenz, wissensbasiert zu improvisieren. Das ist JazzRhetorik.

Hallo,
schön, dass Du noch hier bist.

Ich bin Marcel, der Kopf hinter den SeminareMachern, JazzRhetoriker und irgendetwas zwischen Unternehmer, Denker, Wissenschaftler, Berater, Trainer und Mentor im Spannungsfeld von Sprache, Lernen und rhetorischer Kommunikation.

Angesichts der zunehmenden Komplexität und paradoxerweise gleichzeitigen Simplifizierung von Kommunikation beschäftigt mich eine Frage:

wiko marcel draeger training quadrat frame
Warum verändern manche Gespräche, Vorträge und Seminare das Denken und Handeln – und warum passiert in anderen Situationen trotz kluger Inhalte nichts?

Aus dieser Frage – und einer gewissen persönlichen Betroffenheit – ist rhetorische Wissenskommunikation entstanden mit ihr Denkmodelle und Trainings wie WiKoMap und JazzRhetorik.

Und Du?

Was hast Du mit Wissenskommunikation zu tun? Wahrscheinlich möchtest Du nicht nur präsentieren und informieren. Viele Menschen mit Erfahrung, Wissen und KnowHow möchten, dass andere sie verstehen, Neues akzeptieren und verändert handeln. Gleichzeitig spüren sie, wie viel Energie Überzeugungsarbeit und Wissensvermittlung kostet – und wie wenig davon manchmal in der Praxis wirksam wird.

Vielleicht brauchst Du gar nicht mehr Kommunikation. Vielleicht brauchst Du eine andere Form von Kommunikation, die besser zu Dir und den Menschen passt. Also keine bessere Argumentation, Präsentation oder Erklärung, sondern Bedingungen, die Interaktion, Denken und Lernen ermöglichen.

Was können wir zusammen tun?

Gemeinsam gestalten wir diese Kommunikationsbedingungen und entwickeln Deine Kompetenz für rhetorische Wissenskommunikation, damit Du Dich nicht auf Vermittlung und Überzeugung reduzierst, sondern auf das fokussierst, was Veränderung möglich macht: Verstehen, Akzeptieren und Lernen.

Rhetorische Wissenskommunikation ist kein zusätzlicher Aufwand. Sie verlagert Aufwand: Weg von immer neuen Vorbereitungen, Erklärungen, Wiederholungen und Überzeugungsversuchen – hin zur Interaktion, die Neugier weckt, Orientierung gibt, Denken anregt und Wissen dann entstehen lässt, wenn es überhaupt möglich ist, und dort, wo es gebraucht wird.

Vielleicht beginnt auch unsere Zusammenarbeit nicht mit einer Antwort, sondern mit Deiner Frage.
Hier beginnt Kommunikation ...

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